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SCC – Safety Certificate Contractors

Das SCC (Safety Certificate Contractors) ist ein weltweit anerkanntes Sicherheitsmanagement System für Kontraktoren, welches Anforderungen aus Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz (SGU/HSE) vereint. Das SCC wurde ursprünglich von grossen Industrieunternehmen – etwa aus Chemie, Energie, Öl & Gas – entwickelt, um Fremdfirmen sicherer zu machen und Risiken nachhaltig zu reduzieren.

SCC – Safety Certificate Contractors

Das SCC (Safety Certificate Contractors) ist ein weltweit anerkanntes Sicherheitsmanagement System für Kontraktoren, welches Anforderungen aus Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz (SGU/HSE) vereint. Das SCC wurde ursprünglich von grossen Industrieunternehmen – etwa aus Chemie, Energie, Öl & Gas – entwickelt, um Fremdfirmen sicherer zu machen und Risiken nachhaltig zu reduzieren.

Mehr Sicherheit. Mehr Qualität. Mehr Vertrauen.

Über SCC

Überall dort, wo externe Unternehmen technische Arbeiten ausführen, spielt Sicherheit eine zentrale Rolle. Das gilt besonders für Service-, Wartungs-, Montage- und Instandhaltungsarbeiten in Industrieanlagen, Produktionsbetrieben, der Chemie, Petrochemie, Mineralölindustrie, in Raffinerien, Kraftwerken, Industrieparks oder grossen Werken.

SCC steht für Safety Certificate Contractors und ist ein weltweit anerkanntes Sicherheitsmanagementsystem für Kontraktoren. Es verbindet Anforderungen aus Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz – häufig zusammengefasst als SGU oder HSE.

Die SCC Zertifizierung richtet sich an Unternehmen, die technische Dienst- und Werkleistungen bei Auftraggebern vor Ort erbringen. Auftraggeber erwarten zunehmend einen nachvollziehbaren Nachweis, dass ihre Partner sicher arbeiten, Risiken kennen und festgelegte SGU-Anforderungen einhalten.

Ziel von SCC ist es, Unfälle zu vermeiden, Risiken zu kontrollieren und ein einheitliches Sicherheitsniveau für alle Beteiligten zu schaffen.

 

Welches Problem löst SCC?

In technischen und industriellen Arbeitsumgebungen arbeiten häufig mehrere Unternehmen gleichzeitig an einem Standort. Externe Mitarbeitende kennen nicht immer alle Abläufe, Gefahrenquellen, Sicherheitsvorgaben oder betrieblichen Besonderheiten des Auftraggebers.

Dadurch entstehen Risiken für Personen, Anlagen, Umwelt und Betriebsabläufe. Schon kleine Fehler können zu Unfällen, Ausfallzeiten, Sachschäden oder Betriebsstörungen führen.

SCC schafft dafür einen klaren Rahmen. Das Sicherheitsmanagementsystem unterstützt Unternehmen dabei, Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz bei Einsätzen beim Auftraggeber verbindlich zu steuern.

Im Mittelpunkt stehen nicht nur Richtlinien oder Dokumente. Entscheidend ist, ob Sicherheitsanforderungen tatsächlich verstanden, geschult und umgesetzt werden. Dazu gehören Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen, Qualifikationen, Notfallorganisation, sichere Arbeitsabläufe, Fremdfirmenkoordination und das Verhalten der Mitarbeitenden vor Ort.

Je nach Unternehmensgrösse, Einsatzbereich und Branche kommen unterschiedliche Zertifizierungsvarianten in Frage. Dadurch kann SCC passend zur Tätigkeit, zum Risikoprofil und zur Rolle des Unternehmens angewendet werden.

SCC*
SCC* eignet sich vor allem für kleinere Unternehmen, die als Kontraktoren technische Dienstleistungen oder Werkleistungen ausführen und grundlegende SGU-Anforderungen nachweisen müssen.

SCC**
SCC** richtet sich an grössere Unternehmen oder Organisationen mit erweitertem Geltungsbereich. Diese Variante ist insbesondere relevant, wenn Subunternehmen eingesetzt werden oder komplexere SGU-Strukturen vorhanden sind.

SCCP
SCCP ist auf Unternehmen ausgerichtet, die in der Petrochemie oder in besonders sicherheitskritischen industriellen Umgebungen tätig sind. Dazu gehören beispielsweise Raffinerien, petrochemische Anlagen oder vergleichbare Einsatzbereiche.

SCP
SCP richtet sich nicht an Kontraktoren, sondern an Personaldienstleister. Relevant ist diese Variante für Unternehmen, die Mitarbeitende an Organisationen verleihen, bei denen SCC-Anforderungen gelten.

Gerade für Kontraktoren ist SCC ein wichtiger Nachweis gegenüber Auftraggebern. Die Zertifizierung zeigt, dass das Unternehmen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen umgehen kann und seine Mitarbeitenden auf Arbeiten in einer sicherheitskritischen Arbeitsumgebung vorbereitet.

 

Vorteile für den Kunden

Eine SCC Zertifizierung zeigt, dass Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz im Unternehmen aktiv gesteuert werden. Für Auftraggeber bedeutet dies mehr Sicherheit bei der Auswahl externer Dienstleister und eine bessere Grundlage für die Fremdfirmenkoordination.

Kontraktoren profitieren davon, dass sie ihre Sicherheitsorganisation sichtbar machen können. Das ist besonders wichtig, wenn Kunden einen Nachweis über SGU-Standards verlangen oder bei Ausschreibungen zertifizierte Unternehmen bevorzugen.

SCC unterstützt Unternehmen dabei, Risiken im Arbeitsalltag besser zu erkennen und sicherheitsrelevante Prozesse klarer zu führen. Dadurch können Unfälle, Ausfallzeiten und Betriebsstörungen reduziert werden. Gleichzeitig wird das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeitenden gestärkt.

Auch organisatorisch entsteht ein Mehrwert. Verantwortlichkeiten werden klarer geregelt, Schulungen gezielter geplant und Sicherheitsanforderungen besser in operative Tätigkeiten integriert. SCC hilft, Sicherheitsanforderungen dort umzusetzen, wo sie entscheidend sind: beim konkreten Einsatz beim Auftraggeber.

Für Auftraggeber schafft SCC zusätzliche Rechtssicherheit, weil Anforderungen an Sicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz nachvollziehbar überprüft werden. Für Auftragnehmer verbessert die Zertifizierung die Marktposition und schafft eine bessere Ausgangslage bei Ausschreibungen und Projektvergaben.

Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • nachvollziehbarer Nachweis gegenüber Auftraggebern
  • bessere Ausgangslage bei Ausschreibungen und Projektvergaben
  • mehr Sicherheit bei Fremdfirmeneinsätzen
  • höhere Arbeitssicherheit bei technischen Dienst- und Werkleistungen
  • strukturierter Umgang mit SGU- und HSE-Anforderungen
  • reduziertes Risiko von Unfällen, Ausfällen und Betriebsstörungen
  • mehr Sicherheitsbewusstsein bei operativ tätigen Mitarbeitenden
  • klare Verantwortlichkeiten und nachvollziehbare SGU-Organisation
  • bessere Vorbereitung auf Arbeiten in Industrieanlagen, Raffinerien, Kraftwerken, Industrieparks und petrochemischen Betrieben
  • prüfbare Umsetzung vor Ort durch Projektbesuch und Checklistenanforderungen
  • gute Ergänzung zu bestehenden Managementsystemen wie ISO 9001, ISO 14001 oder ISO 45001

SCC schafft damit nicht nur einen formalen Nachweis. Die Zertifizierung hilft Unternehmen, Sicherheit im Arbeitsalltag messbar umzusetzen und gegenüber Auftraggebern nachvollziehbar darzustellen.

 

Ablauf der Zertifizierung

Der Zertifizierungsprozess beginnt mit der Betrachtung der bestehenden Sicherheitsorganisation und der betrieblichen Abläufe. Dabei wird analysiert, welche Tätigkeiten das Unternehmen ausführt, in welchen Einsatzbereichen gearbeitet wird und welche SGU-Anforderungen für die Organisation relevant sind.

Im Rahmen der SCC Zertifizierung wird beurteilt, ob das Sicherheitsmanagementsystem die Anforderungen des SCC-Regelwerks erfüllt und im Arbeitsalltag wirksam angewendet wird. Im Mittelpunkt stehen Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Umweltschutz, Gefährdungsbeurteilungen, Sicherheitsunterweisungen, Qualifikationen und operative Sicherheitsmassnahmen.

Grundlage der Bewertung ist die SCC-Checkliste. Sie enthält konkrete Checklistenanforderungen, anhand derer das SGU-Managementsystem, die operative Umsetzung und die Qualifikation der Mitarbeitenden beurteilt werden. Je nach Zertifizierungsvariante werden Pflichtfragen und teilweise Ergänzungsfragen betrachtet.

Dabei geht es nicht nur um Dokumentation. Entscheidend ist, ob sichere Arbeitsweisen im Betrieb tatsächlich umgesetzt werden. Mitarbeitende müssen relevante Gefahren kennen, Sicherheitsvorgaben verstehen und im Einsatz konsequent anwenden.

Ein wichtiger Bestandteil der Zertifizierung kann auch ein Projektbesuch sein. Dabei wird geprüft, wie Sicherheitsanforderungen nicht nur im Managementsystem beschrieben, sondern im konkreten Arbeitsumfeld umgesetzt werden. So wird sichtbar, ob die SGU-Anforderungen bei Einsätzen beim Auftraggeber tatsächlich greifen.

Die Auditorinnen und Auditoren prüfen unter anderem, wie Sicherheitsprozesse gesteuert werden, wie Mitarbeitende geschult sind, wie mit Gefährdungen umgegangen wird und wie das Unternehmen Anforderungen von Auftraggebern in der Praxis erfüllt.

Nach erfolgreicher Zertifizierung wird das Sicherheitsmanagementsystem regelmässig überprüft. So bleibt sichtbar, ob Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz dauerhaft gesteuert und im Betrieb weiterentwickelt werden.

 

Warum mit Swiss Safety Center?

Sicherheit ist besonders dort entscheidend, wo externe Unternehmen in anspruchsvollen Arbeitsumgebungen tätig sind.

Das Swiss Safety Center begleitet Unternehmen mit einem unabhängigen und praxisnahen Zertifizierungsprozess. Unsere Auditorinnen und Auditoren verfügen über Erfahrung in den Bereichen Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Risikomanagement und Managementsysteme.

Dabei betrachten wir nicht nur Dokumentationen. Entscheidend ist, ob Sicherheitsanforderungen im Betrieb tatsächlich umgesetzt werden. Wir prüfen, wie Gefährdungen erkannt, Mitarbeitende vorbereitet und SGU-Prozesse bei operativen Tätigkeiten angewendet werden.

Unternehmen profitieren von einer unabhängigen Beurteilung, die ihre SGU-Organisation nachvollziehbar macht und ihnen einen belastbaren Nachweis gegenüber Auftraggebern gibt. Besonders wichtig ist dabei der Praxisbezug: SCC muss nicht nur formal erfüllt werden, sondern bei Einsätzen vor Ort funktionieren.

Neben der Unternehmenszertifizierung sind SCC-Schulungen und Prüfungen für operativ tätige Mitarbeitende und Führungskräfte ein wichtiger Bestandteil der praktischen Umsetzung. Swiss Safety Center bietet passende Aus- und Weiterbildungen im Bereich SCC an. Damit können Unternehmen Zertifizierung, Qualifikation und Sicherheitsbewusstsein sinnvoll miteinander verbinden.

So entsteht eine SCC Zertifizierung, die Auftraggeber überzeugt, die Sicherheitsorganisation stärkt und Unternehmen dabei unterstützt, technische Dienstleistungen sicher und nachvollziehbar zu erbringen.

 

FAQ

Für welche Unternehmen eignet sich SCC?

SCC eignet sich für Unternehmen, die technische Dienstleistungen oder Werkleistungen erbringen und als Kontraktoren bei Auftraggebern vor Ort tätig sind. Besonders relevant ist SCC für Unternehmen aus Industrie, Anlagenbau, Chemie, Petrochemie, Mineralölindustrie, Raffinerien, Kraftwerken, Industrieparks, Metallbau, Montage, Wartung, Instandhaltung und Service.

 

Was bedeutet SCC?

SCC steht für Safety Certificate Contractors. Es handelt sich um ein Sicherheitsmanagementsystem für Kontraktoren, das Anforderungen aus Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz verbindet.

 

Was ist eine SCC Zertifizierung?

Eine SCC Zertifizierung bestätigt, dass ein Unternehmen zentrale Anforderungen an Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz systematisch umsetzt. Sie dient Auftraggebern als Nachweis, dass ein Kontraktor sicherheitsbewusst arbeitet und SGU-Anforderungen erfüllt.

 

Warum verlangen Auftraggeber eine SCC Zertifizierung?

Viele Auftraggeber setzen externe Unternehmen in sicherheitskritischen Bereichen ein. Eine SCC Zertifizierung hilft ihnen, das Sicherheitsniveau von Kontraktoren besser einzuschätzen und Risiken bei Fremdfirmeneinsätzen zu reduzieren.

 

Welche Vorteile bietet SCC für Kontraktoren?

SCC stärkt die Marktposition von Kontraktoren, verbessert die Ausgangslage bei Ausschreibungen und schafft einen nachvollziehbaren Nachweis gegenüber Auftraggebern. Gleichzeitig unterstützt die Zertifizierung sichere Arbeitsabläufe, geschulte Mitarbeitende und eine bessere Organisation von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

 

Was bedeutet SGU im Zusammenhang mit SCC?

SGU steht für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz. Im SCC-Regelwerk stehen diese Themen im Mittelpunkt, weil Kontraktoren bei technischen Arbeiten häufig mit erhöhten Risiken für Personen, Anlagen und Umwelt konfrontiert sind.

 

Was ist die SCC-Checkliste?

Die SCC-Checkliste enthält Prüfkriterien für die Bewertung des SGU-Managementsystems. Je nach Zertifizierungsvariante werden Pflichtfragen und Ergänzungsfragen betrachtet. Sie bildet eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der SCC-Anforderungen.

 

Was ist der Unterschied zwischen SCC*, SCC** und SCCP?

Die Varianten unterscheiden sich nach Umfang, Unternehmensgrösse, Einsatzbereich und Anforderungen. SCC* eignet sich vor allem für kleinere Unternehmen. SCC** richtet sich an grössere Unternehmen oder Organisationen mit erweitertem Geltungsbereich. SCCP ist auf Tätigkeiten in der Petrochemie und besonders sicherheitskritischen industriellen Umgebungen ausgerichtet.

 

Was ist der Unterschied zwischen SCC und SCP?

SCC richtet sich an Kontraktoren, die technische Dienstleistungen oder Werkleistungen erbringen. SCP richtet sich an Personaldienstleister, die Mitarbeitende an Unternehmen verleihen, bei denen SCC-Anforderungen gelten.

 

Was ist ein Projektbesuch im Rahmen von SCC?

Ein Projektbesuch dient dazu, die praktische Umsetzung der Sicherheitsanforderungen im Arbeitsumfeld zu betrachten. Dabei wird sichtbar, ob die Anforderungen aus dem SGU-Managementsystem auch im konkreten Einsatz angewendet werden.

 

Müssen Mitarbeitende für SCC geschult werden?

Ja. Die Kompetenz und das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeitenden sind wichtige Bestandteile der SCC-Anforderungen. Operativ tätige Mitarbeitende und Führungskräfte benötigen passende Kenntnisse, damit Sicherheitsvorgaben im Arbeitsalltag wirksam umgesetzt werden.

 

Ist SCC mit ISO 45001 vergleichbar?

SCC und ISO 45001 befassen sich beide mit Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. SCC ist jedoch stärker auf Kontraktoren, operative Tätigkeiten und Anforderungen von Auftraggebern in industriellen Umgebungen ausgerichtet. ISO 45001 beschreibt ein umfassendes Managementsystem für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

 

Kann SCC mit anderen ISO-Normen kombiniert werden?

Ja. SCC lässt sich gut mit bestehenden Managementsystemen wie ISO 9001, ISO 14001 oder ISO 45001 verbinden. Dadurch können Qualität, Umwelt, Arbeitssicherheit und SGU-Anforderungen effizienter zusammengeführt werden.

 

Wie lange ist ein SCC Zertifikat gültig?

Ein SCC Zertifikat ist in der Regel drei Jahre gültig. Während dieser Zeit wird das Sicherheitsmanagementsystem regelmässig überprüft. Nach Ablauf der Zertifikatslaufzeit erfolgt eine erneute Bewertung.

 

Was kostet eine SCC Zertifizierung?

Die Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören Unternehmensgrösse, Anzahl Standorte, Art der Tätigkeiten, Geltungsbereich der Zertifizierung und bestehende Managementsysteme. Das Swiss Safety Center erstellt dafür ein individuelles Angebot.

 

Bietet Swiss Safety Center auch SCC Schulungen an?

Ja. Swiss Safety Center bietet SCC Ausbildungen und Prüfungen für operativ tätige Mitarbeitende sowie für operative Führungskräfte an. Dadurch können Unternehmen die Anforderungen an Qualifikation und Sicherheitsbewusstsein gezielt unterstützen.