Künstliche Intelligenz
Wir freuen uns sehr, bekannt geben zu dürfen, dass Netsafe AG als Kunde von Swiss Safety Center als eine der ersten Schweizer Firmen die Zertifizierung nach ISO/IEC 42001:2023 erreicht hat. Die ISO/IEC 42001 ist der weltweit erste Standard für ein KI-Managementsystem (AIMS).
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Herr Mathias Ebneter, CEO Netsafe AG, sagte anlässlich der kleinen Feier: «Mit netsafeAI haben wir uns strategisch klar für das Thema künstliche Intelligenz positioniert. Wir berücksichtigen die Aspekte Datenschutz, Informationssicherheit und Governance von Anfang an in unseren KI-Lösungen für die Kunden. Die ISO/IEC 42001 stellt sicher, dass organisatorische Prozesse, Risikomanagement und Governance-Strukturen jederzeit in unsere Arbeit integriert werden. Da wir das Managementsystem eigenständig intern aufgebaut und die Zertifizierung gemeistert haben, verfügen wir über das nötige Know-how, um auch unsere Kunden auf diesem Weg zu begleiten.»
Unsere Ressortleiterin IT, Stefanie Gründler erläuterte unsere Strategie: «Das Swiss Safety Center mit seiner Zertifizierungsstelle sieht das Thema des professionellen Umgangs mit KI als eines der zentralen Zukunftsthemen in der Zertifizierungsbranche. Unsere Zertifizierung bestätigt die Fähigkeit des Unternehmens, KI-Lösungen konform mit Datenschutz, Informationssicherheit, Vertraulichkeit, menschlicher Kontrolle und Zuverlässigkeit der Ergebnisse, Transparenz und Vermeidung von Manipulation einzusetzen. Damit leisten wir einen kritischen Beitrag zum erfolgreichen Einsatz einer der ganz grossen Zukunftstechnologien.»
Der Leiter der Zertifizierungsstelle, Michael Grünenfelder, und Stefanie Gründler konnten Netsafe AG am 7. August 2026 das Zertifikat persönlich im Rahmen einer kleinen Feier überreichen.
Ein wichtiger Meilenstein für beide Unternehmen!
In manchen Organisationen wächst der KI-Einsatz schneller als die Governance-Strukturen.
Damit muss das Management plötzlich Fragen beantworten wie:
- Wer verwendet welche KI?
- Welche Daten gehen hinein?
- Welche Entscheidungen beeinflusst KI heute?
- Welche Entscheidungen darf KI beeinflussen und welche nicht?
- Wie werden Ergebnisse geprüft?
- Wer trägt Verantwortung und haftet gegebenenfalls?
- Was passiert bei KI-Modelländerungen resp. -wechseln?
- Welche Lieferantenrisiken bestehen?
Der Lösung erster Streich:
- Ein KI-Managementsystem nach ISO 42001 macht daraus ein beherrschtes Vorgehen, dass ein Maximum an Mehrwert aus KI rausholt und die entsprechenden Risiken systemisch beherrschbar macht.
Der Lösung zweiter Streich:
- Die Zertifizierung macht glaubwürdig, dass dieses System nach professionellem Standard und bestem Wissen und Gewissen angewendet wird – Dies ist Glaubwürdigkeit gegenüber Kunden, Behörden, Verwaltungsräten und anderen Stakeholdern. Es beugt Haftungsrisiken vor.
Ist das etwas für unser Unternehmen?
Beantworten Sie die folgenden 5 Fragen:
- Entwickelt das Unternehmen eigene KI?
- Ist KI Bestandteil eines Produktes/einer Dienstleistung?
- Trifft/unterstützt KI Entscheidungen über Menschen, Sicherheit oder Gesundheit?
- Werden sensible/personenbezogene Daten verwendet?
- Besteht bereits ISO 27001, 13485, 9001 oder ein anderes MS bei Ihnen?
Einige konkrete Beispiele von Fragen, die wir momentan mit unseren Kunden ausserhalb der IT-Branche diskutieren:
- MedTec (ISO 13485): Enthält eines unserer heutigen oder geplanten Produkte AI/ML-Funktionalität?
- Industrie (ISO 9001 / 14001 / 45001): Setzen wir KI in qualitäts-, produktions- oder entscheidungsrelevanten Prozessen ein?
- Gesundheitswesen (ISO 9001 / KVG / kt. Standards): Wer entscheidet und haftet heute in unserer Organisation, welche KI-Anwendungen mit Patienten- oder Personendaten verwendet werden dürfen?
- Bildungsorganisationen (ISO 8001 / eduQua): Wie regeln wir heute den Einsatz von KI bei Lehre, Prüfungen, Bewertung und Administration?
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