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eduQua

Mit eduQua verpflichten sich Weiterbildungsinstitutionen - Schulen, Institute, Akademien, Weiterbildungsanbieter im Freizeit- und Hobbybereich, sowie Unternehmungen, die für die eigenen Mitarbeiter Weiterbildung anbieten - gegenüber ihren Kunden, ihren Trägern, ihren Mitarbeitern, gegenüber der breiten Öffentlichkeit zur Systematisierung von Qualitätssicherung und -entwicklung.

eduQua

Mit eduQua verpflichten sich Weiterbildungsinstitutionen - Schulen, Institute, Akademien, Weiterbildungsanbieter im Freizeit- und Hobbybereich, sowie Unternehmungen, die für die eigenen Mitarbeiter Weiterbildung anbieten - gegenüber ihren Kunden, ihren Trägern, ihren Mitarbeitern, gegenüber der breiten Öffentlichkeit zur Systematisierung von Qualitätssicherung und -entwicklung.

Zusammenfassung

eduQua ist das einzige, ausschliesslich auf Anbieter von Weiterbildung zugeschnittene Schweizer Qualitätslabel. Es setzt und überprüft Minimalkriterien für die Qualität von Weiterbildungsanbietern. Eine eduQua-zertifizierte Weiterbildungsinstitution weist sich aus über akkreditierte Kurse und Seminare, hohen Praxisbezug ihrer Angebote, Anerkennung der Titel und Abschlüsse, Transparenz und Verbindlichkeit der Programminhalte und konkrete Qualitätsnachweise.

 

eduQua verfolgt drei übergeordnete Ziele

  1. Sichern und Fördern der Qualität der Weiterbildungsangebote auf Grundlage der 6 von eduQua definierten Mindeststandards,
  2. Verbesserung der Transparenz für die Konsumentinnen und Konsumenten,
  3. Schaffen einer Grundlage für behördliche Entscheide (Zulassung, Subventionierung u.a.).
     

 

Entwicklung

Wegen Fehlens von verbindlichen Grundlagen für behördliche Entscheide beim Bezug von Bundesgeldern durch Weiterbildungsanbieter fanden sich 1998 die kantonalen Berufsbildungs- und Arbeitsämter zusammen. Unter der Trägerschaft von BBT (Bundesamt für Berufsbildung und Technologie), SBBK (Schweiz. Berufsbildungsämter Konferenz), seco (Staatssekretariat für Wirtschaft), SVEB (Schweiz. Verband für Weiterbildung) und VSAA (Verband schweizerischer Arbeitsämter) wurde in der Folge das Schweizerische Qualitätslabel eduQua für Weiterbildungsinstitutionen erarbeitet

Seit dem Jahr 2000 können Institutionen, die im Bereich der Weiter- und Nachholbildung für Erwachsene tätig sind, den Nachweis erbringen, die Qualität der Institution im Sinne von sechs Mindeststandards zu sichern und zu fördern, Transparenz für Konsumentinnen und Konsumenten, sowie eine klare Grundlage für behördliche Entscheide zu bieten.

Auf Empfehlung der Schweiz. Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen/-direktoren EDK wurde 2004 das eduQua-Handbuch zum ersten Mal überarbeitet. Zu Beginn der 3-jährigen Zertifikatsphase steht jetzt ein Audit vor Ort mit jährlichen Zwischenaudits. Die zweite Überarbeitung führt unter Begleitung von seco, SBBK, VSAA und SVEB zur neuen Version eduQua:2012.

Die neue Version eduQua:2012 wurde am 06. November 2012 von der Schweizerischen Akkreditierungsstelle (SAS) als normative Grundlage für die Zertifizierung freigegeben.

Aktuell wird an der nächsten Version des Standards gearbeitet. Er soll bis Ende 2021 als eduQua:2021 publiziert werden. Es ist ein Übergangsfrist bis Ende 2025 geplant.

 

Fahrplan

Ende 2019 Erster Entwurf des Handbuches, Zwischengespräch mit SAS
Mitte 2020 Pilot und Validierungsbericht
3./4. Q 2021 Anerkennung durch SAS
ab 3. Q 2021 Akkreditierung möglich

1. Q 2022

Einführung eduQua:2021
ab 01.01.2023 Neu- und Re-Zertifizierungen nur noch nach eduQua:2012
31.12.2025 Zertifikate nach eduQua:2012 verlieren ihre Gültigkeit

 

Nutzen

Mit dem eduQua-Zertifikat verschafft sich eine Weiterbildungsinstitution Wettbewerbs- und Marktvorteile.

Die Voraussetzung zur Erfüllung behördlicher Auflagen ist geschaffen.

Das Zertifikat gibt Anstösse zur Qualitätsentwicklung durch die Vorbereitung auf die Zertifizierung, die Selbstevaluation, die Angebotsdokumentation, das Audit vor Ort, den Auditbericht, das jährliche Zwischenaudit und die Erneuerung der eduQua-Zertifizierung alle drei Jahre.

Die Durchführung der Zertifizierung fördert das eigene Qualitätsbewusstsein der Institution, das Engagement, kontinuierlich an der Qualität zu arbeiten und dies nach aussen sichtbar zu machen. 

Was Sie wissen Müssen

Anfordeungen

Die an eine Weiterbildungsinstitution gestellten Anforderungen umfassen das Angebot, die Kommunikation mit den Kunden, die Art und Weise der Leistungserbringung, das eingesetzte Personal (Ausbildende), den Lernerfolg, insbesondere dessen Nachhaltigkeit, sowie die Art und Weise der Qualitätssicherung und -entwicklung.

Die detaillierten Anforderungen an eine eduQua-zertifizierte Bildungsinstitution finden Sie im eduQua-Handbuch.

Hilfsmittel

Die Homepage der eduQua-Geschäftsstelle bietet detaillierte Informationen zum Label und zur Zertifizierung. Zudem führt sie alle zertifizierten Institutionen auf.

Wissenswertes

Bis heute sind es über 1'000 öffentliche wie private Institutionen der Erwachsenenbildung, der beruflichen Weiterbildung und der Nachholbildung in allen Kantonen, die sich für eduQua entschieden haben. Obschon eduQua ein schweizerisches Qualitätslabel ist, wird es auch schon im umliegenden Ausland angewendet. 

Checkliste

Zur Vorbereitung auf die Zertifizierung und als Unterstützung für interne Audits stellen wir unsere Checklisten im Swiss Safety Center Shop gratis zur Verfügung.

Ausbildung

Die Seminare der Swiss Safety Center Akademie:

  • Das richtige Qualitäts-System für Ihre Schule (1 Tag)
  • eduQua – das Zertifikat für Ihre Schule (½ Tag)
  • Interner Auditor im Bildungswesen (2 Tage)

 

Weitere Informationen zu den Kursen finden Sie bei der Swiss Safety Center Akademie.

Ablauf und FAQ

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